Es begann im letzten Schuljahr: Vier Mädchen, leidenschaftliche Turnerinnen, ein Wunsch, an dem Schulwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ teilzunehmen.

Während die Turnerinnen im ersten Wettkampfjahr im Regional- und Landesentscheid jeweils den zweiten Platz erreichten, konnte die Mannschaft in diesem Schuljahr durch zwei junge Turnerinnen so verstärkt werden, dass sie auf regionaler Ebene und im Land Rheinland-Pfalz den ersten Platz erturnte. Damit war die Qualifikation für den Rhein-Main-Donau-Cup erreicht, auf dem sich jährlich die Landessieger aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern treffen.

So reisten die sechs Mädchen in Begleitung von Elfriede Weyrich-Ambros am 14./15. Mai nach Freiburg, wo nach einer Stadterkundung der offizielle Empfang der Mannschaften stattfand. Gastgeber in Freiburg war die Hermann-Staudinger-Gesamtschule, die Partnerschule des Olympiastützpunkts Freiburg und des SC Freiburg; Hier gaben zwei U-19- Fußball-Nationalspielerinnen Einblicke, wie Schule mit Leistungssport kombiniert werden kann.

Beim höchstklassigen Wettkampf, den Realschulen plus in dieser Altersklasse (2001 bis 2005) erreichen können, gaben die Mädchen ihr Bestes: Zu einer Pflichtübung am Barren, Schwebebalken und auf dem Boden, wurde ein kraftvoller Sprung über den Sprungtisch gezeigt. Leider mussten sich die Sechs aber den Vertretern der anderen Bundesländer tapfer geschlagen geben. Der Wunsch, einmal teilnehmen zu können, endete mit diesem einzigartigen und besonderen Erlebnis sowie der Bronzemedaille beim Rhein-Main-Donau-Cup 2017.

jugend olympia
v.l.n.r.: Schulleiter Mario Merkes, Ruby Hittle (6d), Jana Mayer (9b), Melina Karen (8d), Svenja Klaes (9b), Emily Schomers (6d), Jasmin Zirra (10a), Betreuerin Elfriede Weyrich-Ambros

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