„Gefahrstoffeinsatz, PKW gegen Gefahrgut-LKW, mehrere verletzte Personen“, so lautete das Einsatzstichwort für die Feuerwehren Neuerburg, Ammeldingen und Karlshausen am frühen Freitagabend gegen 19:00 Uhr. Ein PKW war mit einem Gefahrtgut-LKW nahe des Schulzentrums Neuerburg kollidiert . Ein erschreckendes Szenario, doch es war alles nur eine Übung.

Nach erster Lageerkundung stellte sich heraus, das der LKW eine gefährliche Ammoniaklösung geladen hatte. Circa 50 Liter der Lösung liefen aus und mussten aufgefangen werden. Zwei Personen waren im LKW eingeklemmt, zwei weitere Personen im PKW. Unter leichten Chemikalienschutzanzügen wurden die zwei Insassen des PKW schnell befreit und aus dem Gefahrenbereich gebracht.

Mittlerweile wurde die Alarmstufe erhöht und der Gefahrstoffzug des Eifelkreises Bitburg-Prüm alarmiert. Diese befreiten dann unter schweren Chemikalienschutzanzügen die Insassen aus dem LKW. Die Kräfte des Gefahrstoffzuges hatten unterdessen eine Dekontaminationsanlage aufgebaut um die eingesetzen Kräfte die im unmittelbaren Gefahrenbereich arbeiteten zu dekontaminieren.

Die Übung wurde von Kreisfeuerwehrinspekteur Manfred Schuler beobachtet und im Anschluss bewertet. Er lobte die gute Zusammenarbeit der Kräfte und betonte das es wichtig sei, in Zukunft solche Übungen zu absolvieren. Gefahrstoffzugführer Reiner Pint wies auf kleinere Mängel im Ablauf hin, war im großen und ganzen mit der Übung aber sehr zufrieden. Im Einsatz waren rund 80 Einsätzkräfte von Feuerwehr und THW.

Christian Hammes, Abteilung: Presse und Öffentlichkeitsarbeit Feuerwehr Neuerburg und VG Neuerburg










 

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