„Die Kinder sind Edelsteine, die auf der Straße liegen. Sie müssen nur aufgehoben werden und schon leuchten sie.“ – Don Bosco –

Fragt man unsere Schülerinnen und Schüler am Ende des Unterrichtes, ´Wohin fahrt ihr alle gleich?`; so antworten sie in aller Regel ´Nach Hause!`.

Nach Hause, lassen wir uns diesen Begriff noch einmal auf der Zunge zergehen, das Gefühl der Geborgenheit durch uns strömen, und schon werden die meisten von uns ein Lächeln im Gesicht verspüren. Aber was mit denen, die kein Zuhause haben? Die mittellos und notgedrungen die Straße ohne jegliche Annehmlichkeiten ihr zu Hause nennen?

Schon vor 150 Jahren gedachte der italienische Priester Don Bosco diesen Kindern und gab ihnen die Hoffnung, es einmal besser zu haben. Viele konnten durch die Mithilfe Don Boscos bzw. des Salesianer-Ordens erfahren, was es heißt, ein Dach über dem Kopf zu haben, einen respektvollen und liebevollen Umgang zueinander zu pflegen und gemeinsam miteinander zu lernen.

Wenn die Straße zum Zuhause wird – Straßenkinder weltweit

Und so wollen nicht nur die Kinder dieser Kinder das Werk Don Boscos fortsetzen, sondern auch wir, mit unseren Schüler/-innen der Grund- und Realschule Plus Neuerburg, den Perspektivwechsel wagen, nicht wegschauen, sondern nach unseren Möglichkeiten mit anpacken. Unter Leitung von Herrn Kurt Förg trugen unsere Schülerinnen und Schüler Bedürfnisse und Wünsche für ein gelungenes, warmherziges Zuhause zusammen und gestalteten Holzbretter in ihrem ganz persönlichen Design als Baumaterial für ein symbolisches Zuhause der Straßenkinder. Dieses symbolträchtige Heim wird in Bonn mit den handbemalten Brettern aufgebaut und macht dort bis zum Winter auf die Armutsverhältnisse und Ungerechtigkeit im Leben der Kinder unserer Welt aufmerksam.

don bosco

Weitere Informationen unter:

www.donbosco-macht-schule.de, 2017

www.straßenkinder.de, 2017

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