Fast 300 Jahre alte Anlage vor dem Verfall bewahrt - Das Schwarzbildchen in Neuerburg ist eine Wallfahrtssätte der Marienverehrung. Der 1995 gegründete Förderverein hatte gerade noch rechtzeitig die Gefahr des vorzeitigen Verfalls der hohlen Eiche erkannt.

Der erste Vorsitzende des neuen Vereins, Norbert Klinkhammer, organisierte schnell eine Truppe Gleichgesinnter, und die hohle Eiche wurde durch ein stabiles Betonfundament gesichert. Anschließend wurde die Anlage mit einer Überdachung in Holzkonstruktion vor der Witterung geschützt.

Zur gleichen Zeit erhielt der Vorsitzende von der Stadt den Auftrag, sich um den Erhalt der gesamten Anlage mit hohlem Baum, Kapelle und dem Stationenweg „der sieben Schmerzen Mariens“ zu kümmern. Diese ehrenvolle Aufgabe hat Norbert Klinkhammer mit viel Herzblut, kunsthandwerklichem Geschick und Überzeugung im christlichen Glauben bis heute ausgeführt. Er fand mit der katholischen Frauengemeinschaft und den Fördervereinsmitgliedern immer fleißige Helfer, um die gesamte Anlage in gepflegtem Zustand zu halten und durch die monatlichen Bittgänge, an jedem 13. des Monats, mit Leben zu füllen.

Folgerichtig war nun die Entscheidung des Fördervereins, Norbert Klinkhammer zum ersten Ehrenmitglied des Vereins zu ernennen. In einer kleinen Feierstunde wurde die Ehrung mit Übergabe der Ernennungsurkunde vom Vorstand gebührend gewürdigt.

Ehrung

Im Bild: mitte Norbert Klinkhammer u. Vorsitz. Brigitte Pesek,

u. v. r. Winfried Wolter, Christa Schröder, Siegfried Mathieu
Foto: Förderverein Schwarzbildchen / Si.Ma.